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Pressemeldung – 17.06.2026

Pressemitteilung zu unseren Stadtführungen

Auf den Wegen durch die grünste Großstadt Europas: Was für ein Schatz! Keine Stadt in Europa ist so grün wie Wuppertal. Das ist das Ergebnis einer Studie der „Urban Green Space Insights“ (HUGSI).

Die Wuppertal Marketing GmbH nimmt das zum Anlass, diesem Schatz nachzuspüren. Die Park-Expertin Antonia Dinnebier macht sich dafür im Sommer zwei Mal als Stadtführerin auf den Weg und lädt ein, mit ihr Wuppertals Grün neu zu entdecken.

Analysiert wurden mehr als 500 Städte weltweit. Im Fokus standen bei der KI-gestützten Studie nicht nur der prozentuale Anteil an Grünflächen, sondern auch deren Qualität und Zugänglichkeit für die Bevölkerung. Das Ergebnis: Mit einem Grünanteil von rund 61 Prozent erreicht Wuppertal im europäischen Vergleich den Spitzenwert.
Als Antonia Dinnebier von dem Ergebnis der Studie erfuhr, war sie nicht überrascht. Die Landschaftsplanerin beschäftigt sich seit Jahren mit den öffentlichen Gärten dieser Stadt. „Dass Wuppertal so reich an Grün ist, ist historisch geprägt“, erklärt Dinnebier. „Denn die große Besonderheit dieser Stadt ist, dass Bürger früh die Initiative ergriffen, Parks und Wälder rund um das Wuppertal zu gestalten.“
Im Tal blühte die Industrialisierung und auf den Hängen sprießte es in groß angelegten Parks. Sie sollten als Aushängeschild für den unternehmerischen Erfolg sowie zur Naherholung für die Bürgerinnen und Bürger dienen. 1864 entstand der Barmer Verschönerungsverein, sechs Jahre später folgte sein Elberfelder Pendant. Mit den Barmer Anlagen und der Hardt entstanden Grünanlagen, die das Stadtbild Wuppertals bis heute prägen und Generationen von Menschen als Orte der Erholung dienen. „Wuppertals grüner Trumpf ist historisch gewachsen. Diesen Schatz zu bewahren und zugleich weiterzuentwickeln, ist unsere Aufgabe“, bilanziert die Landschaftsplanerin. In der Bundesgartenschau sieht sie deshalb die große Chance, die grüne Identität der Stadt zu stärken, an ihre Geschichte anzuknüpfen und neue Impulse für die Zukunft zu setzen.
Antonia Dinnebier bietet zwei Führungen an.

Sonntag, 5. Juli, 14 Uhr: Die Bugaberge – hinauf Richtung Königshöhe

Antonia Dinnebier läuft an diesem Tag vom Gutenbergplatz hinauf Richtung Königshöhe, auf den Kiesberg. Der Weg führt über den Arrenberg, die Milchstraße und den Königshöher Weg und passiert dort den Ehrenfriedhof Elberfeld, dessen gestohlene Gedenktafeln gerade erst erneuert wurden. Auf dem Kiesberg taucht Antonia Dinnebier ein in die Historie der im späten 19. Jahrhundert angelegten Grünfläche, blickt Richtung Königshöhe und Von-der-Heydt-Turm und führt zurück.

Treffpunkt: 14 Uhr Gutenbergplatz, Schwebebahnhaltestelle Pestalozzistraße, Ende: ca. 16.00 Uhr am Treffpunkt, Preis: 14,00 Euro, Führung: Antonia Dinnebier, Anmeldung erforderlich.

Sonntag, 2. August, 14 Uhr: Die Bugaberge – hinauf zur Kaiserhöhe

Vom Gutenbergplatz geht es in südlicher Richtung hinauf zur Kaiserhöhe. Für die Buga 2031 soll eine 850 Meter lange Hängebrücke für Fußgänger diese Höhe mit der gegenüberliegenden Königshöhe verbinden. Antonia Dinnebier läuft an diesem Tag hinauf zur Kaiserhöhe. Über die Nützenberger Treppe, die die längste Treppe der Stadt ist, geht es hoch hinauf. Auf der Kaiserhöhe stellt Antonia Dinnebier die besondere Historie des ersten, im 19. Jahrhundert durch den Elberfelder
Verschönerungsverein angelegten Landschaftspark vor. Zurück führt die Tour vorbei am Weyerbuschturm und über Barbarossastraße und Bismarckstraße zurück.

Treffpunkt: 14 Uhr Gutenbergplatz, Schwebebahnhaltestelle Pestalozzistraße, Ende: ca. 16.00 Uhr am Treffpunkt, Preis: 14,00 Euro, Führung: Antonia Dinnebier, Anmeldung erforderlich.

Weitere Informationen und Tickets erhalten Sie bei Wuppertal Touristik, Alte Freiheit 23, Telefon 0202/563-2270 sowie 0202/563-2180 und per Mail sowie online im Wuppertalshop (Öffnet in einem neuen Tab).

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